Wie sieht eine ergotherapeutische Behandlung aus?

Die ergotherapeutische Behandlung erfolgt auf der Grundlage einer ärztlichen Verordnung (Rezept).
Diese beinhaltet Diagnose, ergotherapeutische Maßnahme, das angestrebte Ziel sowie Umfang und Frequenz der Behandlung. Auch erforderliche Hausbesuche werden im Rahmen der Verordnung festgelegt.

Nachdem Sie von Ihrem Arzt das Rezept für ergotherapeutische Behandlung erhalten haben, rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns zu unseren Bürozeiten, um einen festen Behandlungstermin zu vereinbaren.

Sie haben in der Regel eine feste Ergotherapeutin als Behandlerin. In der ersten Therapieeinheit wird das Anamnesegespräch durchgeführt, das heißt es wird über Vorgeschichte des Patienten, derzeitige Situation, Begleiterkrankungen und ähnliches gesprochen, um sich ein möglichst umfassendes Bild vom Patienten zu machen.

Nach einer differenzierten ergotherapeutischen Befunderhebung werden gemeinsam mit dem Patienten und / oder dessen Angehörigen die individuellen Ziele erarbeitet, der Behandlungsplan erstellt und die entsprechenden Behandlungsmethoden und Medien ausgewählt.

Während des therapeutischen Prozesses müssen Ziele, Behandlungsplan und Behandlungsmethoden ständig dem Können des Patienten und der veränderten Situation angepasst werden. Zur Behandlung gehört auch die Versorgung mit Hilfsmitteln und Schienen. Die Ergotherapeuten wählen diese aus oder stellen sie selbst her und üben den Umgang damit ein.

Unsere Ergotherapeutinnen strukturieren eigenverantwortlich den Prozess der Behandlung. Sie geben gezielte Anleitung für den häuslichen sowie beruflichen/schulischen Alltag und unterstützen die Schritte zur Selbständigkeit.

Unabhängig von ärztlichen Verordnungen ist die Teilnahme an den von uns angebotenen Kursen:

  • progressive Muskelentspannung nach Jacobson
  • Autogenes Training und
  • Rückenschule

  • Diese finden auf privater Basis statt.